Antwort des Vorstands zum Austritt von Herrn Penn (CDU) und Herrn Korbus (CDU)

Sehr geehrter Herr Penn,

es steht Ihnen natürlich frei, bei Vereinen aus- oder einzutreten. Ich muss allerdings sagen, dass mich Ihr jetziger Schritt, begründet mit „einigen Austritten“ und „in den vergangenen Tagen“ doch überrascht. Woher auch immer Sie solche falschen Informationen nehmen, als langjähriger Vorsitzender und heutiger Ehrenvorsitzender unseres in Treptow-Köpenick anerkannten, ja offiziell geehrten Vereins engagierter Bürger möchte ich solche Behauptungen hiermit ausdrücklich zurückweisen.
Bereits in Ihrem letzten Bürgerbrief las ich Ihre Meinung zu unserer Vereins- und auch sonstigen Arbeit in stadtplanerischen Fragen. Soweit ich mich erinnere, schüttelten wir uns noch kurz vor diesen ebenfalls überraschenden und ebenfalls nicht zutreffenden Äußerungen freundlich die Hand bei unserer Wahlversammlung. Ich halte es für angeraten, unterschiedliche Auffassungen, Missverständnisse usw. wie auch in anderen demokratischen Gremien mit offenem Visier zu besprechen und auszudiskutieren. Dafür stehen wir wie schon seit 33 Jahren weiterhin und als größter BV im südöstlichen Berlin zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß
Dr. Thomas Scholze
(23.08.2026)

Lieber Ralph Korbus,

als Ehrenvorsitzender und langjähriger Vorstand unseres Bürgervereins möchte ich auf Ihre aktuelle Austrittsinformation antworten: Wir bedauern Ihren heutigen Austritt, danken Ihnen für Ihre Mitarbeit, für Ihre würdigenden Worte und guten Wünsche.
Wir verstehen, dass Sie sich als CDU-Mitglied und Bezirksverordneter politisch verhalten wollen und dies scheinbar auch vom Bürgerverein erwartet haben – der aber keiner politischen Ausrichtung folgen wird – und so mit unserer Satzung kollidiert sind.
Wir vertreten keine politischen Ziele, engagieren uns aber sehr wohl für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die lokalen Bürgerinteressen und ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft und weltweit. Dass dies auf große Resonanz in der Bürgerschaft trifft, beweisen z. B. die immer neuen Eintritte in den Verein (im Moment begrüßen wir sieben neue Mitglieder).
Vielleicht müssen manche Parteien ihr gesellschaftliches Vorgehen und ihre Vorstellungen von einem demokratischen Verständnis einer Bürgerschaft selbst einmal überdenken. Die gerade vorübergegangenen Wahlen in zwei Bundesländern sollten dazu Anlass genug sein.
Wir wünschen Ihnen persönlich alles Gute, nehmen Ihr Angebot zu weiterer Zusammenarbeit gern an und ich verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Dr. Thomas Scholze
(27.09.2026)

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